Meine Vision ist, dass alle Menschen sagen können: Das Leben ist schön. Dabei geht es mir nicht etwa darum, Lebensfreude zu wecken. Sondern darum, sie zu erhalten. Hören Sie sich einmal den ersten Schrei eines neugeborenen Kindes an. Und schauen Sie in die Augen eines Einjährigen, der seinen ersten eigenen Schritt macht. Darin liegt eine Kraft, ein Mut, eine Urfreude daran, am Leben zu sein, die eigentlich mit jedem neuen Tag immer heller strahlen müsste. Und was passiert? Jeden Tag sehe ich diese Freude bei jedem weniger werden, sehe die Lichter in immer mehr Menschen verlöschen. Sehe sie funktionieren anstatt zu leben.
Und das Schreckliche daran ist, dass es bei unseren Kindern anfängt. Voller Tatendrang stürmen sie mit offenen Augen, Herzen und Händen in eine Welt, in der es keinen Platz für sie gibt, keine Perspektive, keinen Sinn, in dem ihnen mit jedem Schritt ein Schlag ins Gesicht versetzt wird, jeder Tag statt neuer Aufgaben nur immer mehr Grenzen bringt. Wo ihnen Flügel wachsen sollten, legen wir ihnen Ketten an.